Vermeide diese 9 katastrophalen Fehler als Grüne Smoothie Einsteiger

Diese Fehler solltest du als Einsteiger unbedingt vermeiden, wenn du Verdauungsproblemen aus dem Weg gehen und du die volle Wirkung der Grünen Smoothies erfahren willst.

1. Wurzelgemüse im Smoothie

Alles was unter der Erde wächst, wie zum Beispiel Knollensellerie, Karotten, Kartoffeln, Pastinaken, Rüben oder rote Beete kommt nicht in den Grünen Smoothie. Das Wurzelgemüse enthält Stärke (langkettige Kohlenhydrate) und benötigt mehr Zeit zur Verdauung. Beim gemeinsamen Verzehr von leicht verdaulichem Obst führt das häufig zu Blähungen.

 

2. Samen, Nüsse und Superfoods im Smoothie

Samen (Chiasamen, Leinsamen, Hanfsamen…) sowie Superfoods (Goji, Chlorella, Maca, Lucuma, Kakao, Acai,…) haben ihre Daseinsberechtigung, ich empfehle dir aber besonders als Einsteiger diese zu meiden. Der Grund: Je mehr Zutaten du verwendest, umso „schwerer“ wird der Grüne Smoothie und umso mehr wird dein Verdauungssystem gefordert und meistens überfordert. Verzichte daher zu Beginn auf die Extras und starte mit den einfachen Grünen Smoothies Rezepten.

 

3. Grüne Smoothies wie Wasser oder Bier in einem Zug austrinken

Grüne Smoothies sind eine vollwertige Mahlzeit. Speichel diese im Mundraum durch mehrmaliges Kauen ein um die Verdauungsaktivität zu fördern und die Nährstoffaufnahme zu verbessern. Vor allem die ersten 2-3 Schlucke sind sehr wichtig und sollten 10-20 Mal gekaut werden.

 

4. Gleich zu Beginn 1-2L Grüne Smoothies am Tag trinken

Unter dem Motto viel hilft viel. Ich weiß, du bist wahrscheinlich super motiviert und voller Hoffnungen und Erwartungen. Aber wie überall kann der Schuss auch hier schnell nach hinten losgehen. Starte lieber mit 1 Glas pro Tag und beobachte die Reaktionen von deinem Körper für 1-2 Wochen. Wenn du alles gut verträgst erhöhe die Menge Schritt für Schritt.

 

5. Grüne Smoothies nach einer schweren Mahlzeit trinken

Grüne Smoothies sind besonders leicht verdaulich und sollten immer alleine für sich getrunken werden. Im schlimmsten Fall trinkst du Grüne Smoothies nach einer schweren protein- und fettreichen Mahlzeit. Dann werden die Früchte im Verdauungsweg behindert und beginnen zu gären, Blähungen und Verdauungsprobleme sind die Folge, es sei denn du hast einen richtigen Saumagen.

 

6. Aufbewahrung in Plastik-(PET) oder Aluminiumgefäßen

Ich weiß Plastikflaschen (auch BPA-frei) und Alu-Gefäße sind sicherer und einfacher zu transportieren, aber es verändert sich der Geschmack des Grünen Smoothies, speziell bei der Aufbewahrung über 1 Tag. Des Weiteren geben die PET-Flaschen geringste gesundheitsschädigende Bestandteile an den Inhalt ab, speziell wenn man diese häufiger heiß auswäscht. Falls du denkst Glasflaschen sind für den Transport nicht geeignet, dann sieh dir mal die äußerst stabilen und plastikfreien Soulbottles an.

 

7. Farblos oder schwach-grüne Salate und Kohl verwenden

Wir wollen uns auf kräftig tiefgrünes Blattgemüse konzentrieren. Weniger grüne Salat- und Kohlsorten wie Eisbergsalat, Chinakohl, Zuckerhut oder Spitzkohl lassen wir außen vor.
Für das Grün der Pflanzen sorgt der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Zum Beispiel ähnelt Chlorophyll sehr stark unserem Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der das Blut mit Hilfe von Eisen rot färbt.

 

8. Grüne Smoothies mit einem Pürierstab zubereiten

Pürierstäbe erfreuen sich großer Beliebtheit und sind prima geeignet für die Zubereitung von Suppen, aber nicht für die Herstellung von Grünen Smoothies. Die Zubereitung dauert lange aufgrund der geringen Leistung lange, die Messer sind unzureichend und durch den runden Plastikschutz erfolgt nur eine unzureichende Zerkleinerung. Der Smoothie bleibt daher in seiner Konsistenz sehr faserig und das Geschmackserlebnis auf der Zunge bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Für den Einstieg verwende daher auf jeden Fall einen Standmixer, besser einen Hochleistungsmixer.

 

9. Nur Spinat als Grünzutat zu verwenden

Spinat eignet sich als Zutat für Einsteiger sehr gut aufgrund des milden Geschmacks. Allerdings enthalten ausgewachsene Spinatblätter (Verwendung vorwiegend bei Tiefkühlspinat) mehr Oxalsäure, was sich langfristig bei einem übermäßigen Konsum langfristig negativ auf die Nieren auswirken kann. Wechsel das Blattgrün häufiger und bevorzuge Babyspinat oder jungen Blattspinat, bei dem die Oxalsäure weitaus weniger ausgeprägt ist.

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