Grüne Smoothies Zutaten & Rezepte für den Winter 2018

Vielleicht stellst du dir die Frage: Grüne Smoothies im Winter, geht das? Ja, denn mit den richtigen, saisonalen Zutaten und einer etwas anderen Zubereitungsmethode können grüne Smoothies auch im Winter lecker schmecken. So reduzierst du den leicht kühlenden Effekt der Smoothies und machst sie gleichzeitig bekömmlicher.

Ich habe dir hier 3 Spezialtipps zur Zubereitung sowie 6 Rezepte für wohlig warme Grüne Smoothies im Winter zusammengestellt.

1. Tipp: Verwende saisonale Zuaten

Bevorzuge Obst und Früchte aus Österreich/Deutschland (zu bevorzugen 3-5 Mal / Woche)

Auch wenn es mit der Zeit ein bisschen langweilig wird, Äpfel und Birnen sollten im Winter die Basis deiner grünen Smoothies sein. Ich wechsle immer zwischen den Sorten ab, mal ein wenig säuerliche Äpfel, mal ein wenig süßere Äpfel. Koste dich durch die vielen verschiedenen Sorten. So kannst du den tristen Frucht-Alltag aufpeppen.

Alternativ: Frische tropische Früchte aus dem Ausland

Zur Abwechslung kannst du tropische Früchte wie Mangos, Orangen, Kiwis, Bananen oder Ananas verwenden. Im Winter wachsen wie gesagt leider keine frischen Früchte in unseren Breitengraden.

Tipp: Achte bei diesen Früchten besonders auf die Reife! So gibt das Fruchtfleisch bei reifen Mangos leicht auf Fingerdruck nach, reife Bananen sind gelb und haben schwarze Punkte und eine reife Ananas verströmt ein intensives, fruchtiges Aroma.

 

Grünes Blattgemüse aus Österreich/Deutschland

Meine Lieblingszutat #1: Feldsalat/Vogerlsalat/Nüsslisalat

Feldsalat hat einen hohen Eisengehalt und ist reich an Vitamin C, Provitamin A und Folsäure. Außerdem enthält er Baldrian-Öle, die in größeren Mengen beruhigend und entspannend wirken. Feldsalat eignet sich daher hervorragend für grüne Smoothies am späten Nachmittag und Abend.

Meine Lieblingszutat #2: Grünkohl/Federkohl

Der Grünkohl ist eine wahre Vitaminbombe und zählt zu den nährstoffreichsten Kohlsorten. Er ist sehr reich an Vitamin A, Vitamin K und Vitamin C. Er wirkt entzündungshemmend und enthält viele Antioxidantien. Ein regelmäßiger Kohlkonsum kann laut zahlreicher Studien vorzeitiger Alterung, Krebs, Diabetes sowie Herzerkrankungen vorbeugen.

 

Meine Lieblingszutat #3: Postelein (Winterportulak)

Postelein bzw. Winterportulak hat einen milden Geschmack und ist dem Feldsalat ähnlich. Postelein enthält außerdem viel Eisen, Zink, Magnesium, Zink, Vitamin C und Folsäure. Somit unterstützt du damit dein Immunsystem und es enthält Omega-3 Fettsäuren zur Förderung der Gehirnleistung.

 

Sonst kannst Du noch verwenden:

  • Palmkohl
  • Wirsing
  • Blätter der Steckrübe

Hier findest du eine Übersichtsgrafik mit allen Zutaten für den Januar bzw. den Winter generell:
Grüne Smoothies im Januar

2. Tipp: Verwende handwarmes Wasser

Am liebsten mag dein Verdauungsapparat Essen auf Körpertemperatur.

Denn dann muss er keine Energie aufwenden um es abzukühlen oder zu erwärmen. Im Winter verwende ich lauwarmes Wasser und mixe länger, damit der Smoothie schön handwarm wird. Das freut den Körper und mir wurde dadurch nicht mehr so kalt.

Zusatztipp #1: Verwende statt 150 ml Wasser pro Portion nur 50 ml Wasser. Durch die Reduktion des Wasser wird der Smoothie dickflüssiger/cremiger und du verminderst den kühlenden Effekt weiter.

Zusatztipp #2: Vermeide grüne Smoothies direkt aus dem Kühlschrank zu trinken. Lasse ihn lieber 30-60 Minuten anwärmen, bevor du ihn trinkst. Dadurch ist er besser verträglich.

 

3.Tipp: Verwende wärmende Gewürze

Es gibt eine Reihe von Gewürzen, die wärmend auf den Körper wirken. Diese unterstützen nicht nur die Durchblutung und die Verdauung, sondern stärken auch den Magen. Geh sehr sparsam damit um, denn sie haben es in sich.

Chili: Bringt ordentlich Feuer in deinen grünen Smoothie, abhängig von der angebauten Sorte. Du solltest sehr sparsam damit umgehen. Ich habe mir bereits einmal einen fast untrinkbar scharfen Smoothie gemixt. 🙂

Chili

Ingwer: Ein toller Geschmack mit einer, wie ich finde, angenehmen Schärfe, vor allem wenn er sehr frisch ist. Er wirkt außerdem keimtötend und hilft gegen Blähungen. Als Hausmittel wird er außerdem häufig bei Erkältungen, Schnupfen, Heiserkeit und Husten eingesetzt.

Ingwer

Kardamom: Besitzt einen ganz besonderen Duft, leicht zitronig und einen würzigen bis süßlich-scharfen Geschmack. Er zählt zu den Ingwergewächsen. Am besten kauft und verwendet ihr den Kardamom in Kapseln und schmeißt den ganzen Samen in den Mixer. Das Aroma vom Pulver ist bei Weitem nicht so intensiv. Der Kardamom hat eine antibiotische und schleimlösende Wirkung.

Kardamom

Zimt: Mein Lieblingsgewürz schlechthin und eines der ältesten Gewürze der Welt. Zimt wird seit über 5.000 Jahren als Heilpflanze verwendet. Gewonnen aus der Zimtrinde weist es so viele nachweisbare gesundheitliche Vorteile auf, dass ich gar nicht auf alle eingehen kann. Er wirkt wärmend, nierenstärkend, antibakteriell, pilzabtötend, krampflösend, durchblutungsfördernd usw. Kurzum gesagt, jeder sollte Zimt in seinem Haushalt haben.

Zimt

6 Rezepte für Grüne Smoothies im Winter

Du kennst das Konzept der Grünen Smoothies mit 50% Fruchtanteil, 50% Pflanzengrün und Wasser richtig? Dann muss ich bei den Rezepten keine Mengenangaben mehr dazuschreiben, oder? Aja, und ich verwende nur Wasser. 😉

Apfel Grünkohl Smoothie

 

Der Winter Klassiker: Apfel-Feldsalat

  • 2 Äpfel
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • 1 EL Chia-Samen
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Zimt

Der Newcomer: Birnen-Grünkohl

  • 2 Birnen
  • 1 Handvoll Grünkohl (ohne Strunk)
  • 1 Schuss Honig
  • 150 ml Wasser
  • 1 Stück Ingwer

Der tropische Winter-Smoothie

  • 1/2 Ananas
  • 1/2 Banane
  • 1/2 Orange
  • 1 Handvoll Grünkohl
  • 1 Stück Ingwer
  • 100 ml Wasser

Der scharfe Wildkräuter Smoothie

  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • 1 EL Chia Samen
  • 1 kleine Handvoll verfügbarer Wildkräuter (Brombeerblätter, Vogelmiere, Taubnessel, Gundermann)
  • 1 Prise Chili
  • 150 ml Wasser

Der cremige Winter Smoothie

  • 2 (reife) Bananen (mit schwarzen Pünktchen, dann hat sich die Stärke in Zucker umgewandelt)
  • 1 Handvoll Babyspinat (enthält weniger Oxalsäure als die ausgereiften großen Spinatblätter)
  • 1 EL Zimt
  • Optional: 1 TL Matcha (für mehr Energie & Konzentration)
  • 100 ml Wasser

Ja, ich verwende im Winter zur Abwechslung auch Bananen und Babyspinat. Diese gehören auch zu meinen Lieblingszutaten, die ich das ganze Jahr über verwende.

Über den Autor Roman Firnkranz

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